SocialBoost

Cashbacks: Vom Preiskampf zur Incentivierung der Kunden

Im Wettbewerb zwischen Banken und FinTechs geht es beileibe nicht nur um die besseren Kundenzugänge – die Angreifer setzen auch knallhart auf Kampfpreise. Die Senkung der Ausgabeaufschläge für Fonds auf 0% ist da noch nicht das Ende der Fahnenstange: Auch die laufenden Cashbacks werden zum Teil an die Kunden zurückgegeben.

So erstattet moneymeets seinen deutschen Kunden etwa 25% der Innenprovision. Gerade kam die Meldung, dass darüber im September 2015 erstmals ein fünfstelliger Betrag an die Kunden zurück geflossen ist.

Allerdings werden diese Rückerstattungen zunehmend nicht nur als Preiswettbewerb eingesetzt, sondern ganz klassisch als Incentive für die Vermarktung des eigenen Angebotes. Nur ist in Zeiten von Social Media der beste Vertriebsmitarbeiter eben der zufriedene Kunde. Da ist es nur logisch, diesen auch für seine Vertriebstätigkeit zu belohnen.

Fidor macht das ja von Anfang an sehr konsequent: Aktivitäten in der eigenen Fidor Community werden durch ein Bonussystem in echtem Geld belohnt, der „Like-Zins“ belohnt eine steigende Anzahl von Facebook-Likes mit besseren Konditionen.

Globe One bringt jetzt eine radikalere Variante ins Spiel. Globe One ist eine neue Plattform, die sich gerade an Menschen mit fehlendem Zugang zu Banken richtet. Sie bekommen state of the art Mobile Banking, die Banken wiederum bekommen Zugang zu Kunden rund um den Globus. Zunächst sollen USA, Mexiko und Vietnam verbunden werden. Neben internationalen Geldtransfers („Go Money“) steht dabei ein neuartiges Cashback-System mit dem Namen „Social Boost“ im Fokus.

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Drei Dinge, die Banken dringend geregelt bekommen müssen

Zu meinem letzten Beitrag gab’s einigen Widerspruch. Lesen Sie mal die Kommentare dort, es lohnt sich. Kern der Kritik: Man kann den Beitrag lesen als Beruhigungspille für die Fraktion der Veränderungsunwilligen bei den etablierten Banken. Es werde schon alles nicht so schlimm kommen.

Das war wirklich nicht mein Ziel. Ich wollte Mut machen, dass auch traditionelle Banken in einer guten Startposition sind gegenüber den neuen Wilden. Und dass sie den Weg in ihre Zukunft noch finden können. Zur Schockstarre gibt es keinen Anlass. Aber man muss natürlich zu Potte kommen, oder die Einnahmequellen der Zukunft gehen an einem vorbei.

Wobei die Frage berechtigt ist: Warum sind dann so wenige Banken aktiv dabei, die digitale Transformation mit zu gestalten? Was hindert sie, vorweg zu marschieren?

Als Antwort hört man oft die gleichen Phrasen, die aber letztlich nicht ziehen: Die Banken wollten sich eben nicht selbst disrupten – viele Next Generation Initiativen sind aber im Kern nicht disruptiv, sondern erweitern Bestehendes. Die Banken seien nicht IT-affin genug, sie könnten es einfach nicht – na und, fehlende Expertise haben sie schon immer zugekauft, davon lebe ich. Die Banken seien zu gierig – das wäre ja wohl eher ein Grund, bei den neuen Geschäftsmodellen dabei zu sein. Schließlich sind auch die FinTechs wirtschaftliche Unternehmen. Die machen das, weil man damit Geld verdienen kann.

Meiner Erfahrung nach sind es drei Dinge, die Banken geregelt bekommen müssen, damit sie die digitale Transformation ernsthaft umsetzen können:

Erstens. Das Top-Management muss wirklich kapieren, was auf dem Spiel steht.

Zweitens. Die Organisation unterhalb des Top-Managements muss ihre Zusammenarbeit neu justieren.

Drittens. Die Bank-IT (oder Rechenzentrale) muss sich als Treiber des Wandels einbringen.

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EuroCoin

EuroCoin- der bessere Bitcoin?

Am Donnerstag, 25. Sept. 2014 fand erneut die Bitkom Arbeitsgruppe SEPA + Kryptowährungen in Frankfurt/Main statt, diesmal in den Räumen von NTT Data.

Eines der zentralen Themen dieser AG sind Kryptowährungen.

So gibt es Überlegungen, echtes kryptografisches Zentralbankgeld, den EuroCoin, zu schaffen. Hier will sich die Bitkom als High-Tech-Verband maßgeblich engagieren.

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Hertie Stiftung

Sind Banker gierig oder können sie nicht anders ?

Von: Joachim Evers, Senior Business Consultant, syngenio AG

Unter diesem Titel fand am 10. Juli 2014 ein Vortrag der gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bei der Frankfurt School of Finance and Management statt.

 

Über 300 Teilnehmer warteten gespannt auf den Vortrag des umstrittenen Hirnforschers  Professor Dr. Christian Egler, der „in der Höhle des Löwen“ eher gemäßigt wirkte. Da der größte Saal nicht ausreichte, wurde der Vortrag in die Nachbarräume gestreamt, wo weitere Zuschauer doch noch diesem Vortrag folgen konnten.

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Finance 2.0: Zürich zeigt die Zukunft

Grüezi wohl! Als „Eilmeldung“ der Bericht von der Finance 2.0 – Konferenz, die gestern als erste schweizerische Konferenz dieser Art in Zürich stattfand. Die mehr als ausverkaufte Veranstaltung überzeugte mit einem gut gemischten Strauß an Themen und Referenten – von der UBS über Startups und Blogger Christian König bis zur Uni Zürich.  Inhaltliche Highlights waren sicher die „Sneak Previews“ der kommenden Mobile Angebote von UBS und interactive advice. Außerdem gab es zu sehen: Social Media Analytics, Private Banking 2.0, Social Trading, PFM und Depotvergleiche.

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