IBM Watson Financial Consulting

Sind Watson, Gabriel und der Mensch das neue Dreamteam der Finanzberatung?

IBM hat die DBS Bank in Singapur überzeugt, Watson einzusetzen. Watson ist ein System, das sehr große Datenmengen durchforsten und daraufhin Fragen beantworten kann. Berühmt wurde es, als es menschliche Spieler der US-Qizsendung „Jeopardy!“ deklassierte.

Einen anderen Ansatz, aber dasselbe Ziel verfolgt Advice Games mit ihrer Software Gabriel, die als „Finanzieller Schutzengel“ agieren soll.

Werden Bankberater durch Künstliche Intelligenz ersetzt?

Zumindest vorläufig zeichnet sich ein anderes Bild ab: Mensch und Software werden zu Teamplayern, die gemeinsam Kunden unterstützen. Dabei wächst die Software aber über ihre bisherige Rolle als reines Werkzeug hinaus und wird zum echten Partner: Einfache Fragen beantwortet sie direkt selbst, bei komplexen Aufgaben unterstützt sie die menschlichen Experten. Schauen wir uns die Ansätze mal an:

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Zinsfalle_als_Chance

So geht’s : Die Zinsfalle als Chance der Deutschen

Im Handelsblatt vom 03. Januar 2014 erschienen mehrere Artikel zu der Problematik, dass durch das inzwischen langjährige Zinstief das Geschäftsmodell der deutschen Regionalbanken, namentlich Volksbanken/Raiffeisenbanken und Sparkassen in den nächsten Jahren massiv in Bedrängnis geraten kann. Denn diese Häuser nehmen vor allem Spareinlagen entgegen und leihen dieses Geld in Form von Krediten wieder aus. Durch das Zinstief tappen nun diese Banken und Sparkassen in die Zinsfalle, denn die Marge zwischen Einlagenzinsen und Kreditzinsen schrumpft deutlich.

Als wichtigste Lösung wurde in den Artikeln eine Ankurbelung des Provisionsgeschäftes, insbesondere des Wertpapiergeschäftes genannt.

Und in dieser möglichweise bald anstehenden Wandlung des Geschäftsmodells sehe ich eine große Chance für die Sparer in Deutschland!

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Delphi-Studie

Delphi-Studie zur Digitalisierung in der Finanzbranche

ibi research hat im Auftrag von plenum eine Delphi-Studie zur Digitalisierung in der Finanzbranche durchgeführt, die gestern veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse sind ein interessanter Blick darauf, wie die Branche selbst ihre Zukunft wahrnimmt. Zum anstehenden Jahreswechsel ist das eine interessante Alternative zu den üblichen Prognosen von Gartner und Co.

Omnichannel, Individualisierung der Digitalisierung und auch technische Innovationen sieht die Mehrzahl der Experten als gesetzt an. Über die Zukunft der Beratung besteht Uneinigkeit, in branchenfremden Anbietern sieht bisher nur eine Minderheit eine Bedrohung.

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DIA-Vorsorge

Omnichannel Finanzberatung

Wohin entwickelt sich die Finanzberatung? In der Filiale wird sie durch Überregulierung stranguliert, in der Netzwerkökonomie ist sie noch nicht angekommen. Letzteres meint zumindest ein Artikel in der Oktoberausgabe von „die bank“ (1). In einem Punkt stimme ich mit den Autoren überein: Wir brauchen flexiblere Lösungen für Menschen, die sich zwischen Online- und Filial-Kunden einordnen. Ich gehe sogar weiter und sage: Self Service Beratungswerkzeuge können uns den Weg öffnen, außerhalb übertriebener Vorgaben wieder zu einer echten, persönlichen Beratung zu kommen. Diese Beratung wird auch effizienter sein, weil Kunden sich vorher mit den Self Service Tools im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten vorbereitet haben.

Kennen Sie die Altersvorsorge von Harry Markowitz? Halt, nein, ich rede nicht von Anlagestrategien, die der Markowitzschen Portfoliotheorie folgen, die immerhin mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft ausgezeichnet wurde. Ich rede davon, wie der Nobelpreisträger Harry Markowitz seine eigene Altersvorsorge aufgebaut hat.

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