LIQID

LIQID im Interview: Das digitale Family Office

Das Berliner Startup LIQID arbeitet an der digitalen Transformation des Family Office. Neue Anlageklassen wie Private Equity sollen ab 100.000 € verwaltetem Vermögen möglich werden. Bisher ist HQ Trust, bekannt als Multi Family Office der Quandt-Familie, als Abwicklungspartner benannt worden. Hier kann es in Kürze noch Neuigkeiten geben.

Derzeit ist das Angebot noch auf einen ausgewählten Kreis von Erstkunden beschränkt, ab 2016 soll es aber allen offen stehen. Ein guter Zeitpunkt, um Paul Becker vom Gründerteam Fragen zu Hintergründen zu stellen:

Wie sehen Sie LIQID im Verhältnis zu amerikanischen digitalen Vermögensverwaltern wie Wealthfront oder Betterment? Sind das Vorbilder?

Paul Becker: In vielen Punkten sind sicherlich Übereinstimmungen zu finden: Intuitive Nutzerführung, Kosteneffizienz, Transparenz, wissenschaftliches Fundament und Fokus auf eine klar definierte Zielgruppe. Allerdings beziehen wir keine dogmatische Position in Hinblick auf aktives oder passives Management, legen besonderen Wert auf eine persönliche Kundenbetreuung und entwickeln bereits jetzt neben unseren Kernportfolios einen neuen Zugang zu Direktanlagen in Anlageklassen wie Private Equity und Immobilien. In Summe kann man vermutlich sagen, dass wir viel von den amerikanischen und englischen Vorreitern gelernt, das Konzept hinter LIQID allerdings gezielt an die Gegebenheiten des kontinentaleuropäischen Marktes und die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst haben.

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